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Pressemitteilung „IG Rurtalbahn e.V.: Seit über 30 Jahren Motor für besseren Schienenverkehr im Kreis Düren“

Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert sich die Interessengemeinschaft Rurtalbahn e.V. (IG Rurtalbahn) für einen leistungsfähigen, verlässlichen und attraktiven Schienenverkehr im Kreis Düren. Was als Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger begann, hat sich längst zu einer festen Stimme für Fahrgäste und regionale Mobilität entwickelt.

Wiederbelebung der Eifel-Bördebahn als Meilenstein

Besondere Verdienste erwarb sich die IG bei der Reaktivierung der lange stillgelegten Bahnstrecke Düren – Zülpich – Euskirchen. Die sogenannte Eifel-Bördebahn, heute als RB 28 im Stundentakt unterwegs, gilt als Paradebeispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement und beharrliche Überzeugungsarbeit zu konkreten Verbesserungen im Nahverkehr führen können.

Fahrgastperspektive im Mittelpunkt

Die Mitglieder der IG Rurtalbahn betrachten den Schienenverkehr konsequent aus Sicht der Fahrgäste. Sie setzen sich für verlässliche Anschlüsse, kundenfreundlichen Service und einen stabilen Fahrbetrieb ein – zentrale Faktoren, um immer mehr Menschen den Umstieg auf die Bahn zu erleichtern.

Ein wiederkehrendes Problem bleibt dabei die mangelnde Anschlusssicherheit an wichtigen Verknüpfungspunkten, sei es zwischen zwei Bahnlinien oder zwischen Bus und Bahn. Die IG nimmt solche Missstände auf, dokumentiert sie und sucht aktiv den Austausch mit den zuständigen Stellen.

Direkter Dialog mit Planern und Betreibern

Um Verbesserungen anzustoßen, steht der Verein in regelmäßigem Kontakt mit den Verkehrsplanern des Kreises Düren und von go.Rheinland sowie mit den Infrastrukturbetreibern Rurtalbahn und Deutscher Bahn. Die IG versteht sich dabei als konstruktiver, aber kritischer Partner, der Probleme benennt und Lösungen anregt.

Verkehrspolitische Stammtische für die Öffentlichkeit

Um den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu fördern, organisiert die IG Rurtalbahn regelmäßig „verkehrspolitische Stammtische“ entlang der Bahnstrecken im Kreis Düren und im Kreis Euskirchen. Diese offenen Gesprächsrunden bieten Raum für Fragen, Kritik und Ideen rund um den öffentlichen Verkehr.

Das Jahresprogramm 2026 mit allen Stammtischen sowie den beliebten „verkehrspolitischen Erkundungsfahrten“ ist auf der Vereinswebseite einsehbar: www.IGRurtalbahn.de

Ziele: Effektive Nutzung des Dürener Sterns und Reaktivierung weiterer Strecken

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die bestmögliche Nutzung des sogenannten „Dürener Sterns“, also der sternförmig auf Düren zulaufenden Bahnstrecken. Dazu gehört auch die Forderung nach einer beschleunigten Reaktivierung bislang ungenutzter Trassen, darunter:

  • Düren – Linnich – Hückelhoven/Baal
  • die als „Braintrain“ bekannte Strecke Jülich – Kirchberg – Koslar – Barmen – Ederen mit Anschluss an die Euregiobahn ab Siersdorf

Beide Projekte gelten als wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige Mobilität im Nordkreis.

Jahreshauptversammlung beschließt Programm 2026

Auf der Jahreshauptversammlung am 22. Februar 2026 verabschiedeten die Mitglieder das Jahresprogramm. Zu allen Veranstaltungen sind Bus- und Bahninteressierte herzlich eingeladen.

Nächster Termin: Stammtisch zum „Dürener Stern“

Der nächste verkehrspolitische Stammtisch widmet sich dem Thema „Dürener Stern: Wie entwickelt sich der Schienenpersonennahverkehr im Kreis Düren“ und findet statt im Chatkhara Bistro & Café, Arnoldweiler Straße 22/23 (Rückseite), von 15:30 bis 17:30 Uhr.